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SteuerVorauszahlung.de
Fälligkeiten 2026 Einkommen- und Körperschaftsteuer Gewerbesteuer

Lexikon · § 37 Abs. 4 EStG

Nachträgliche Erhöhung

Erhöht das Finanzamt die Vorauszahlungen nach Ablauf des Jahres, wird die letzte Rate angepasst und der Erhöhungsbetrag binnen eines Monats fällig.

Fachlich geprüft am 14.10.2026 · Redaktion Steuer-Vorauszahlung.de · Werte gegen Gesetzestext und amtliche Statistik abgeglichen

Stellt sich nach Jahresende heraus, dass die Vorauszahlungen viel zu niedrig waren, kann das Finanzamt sie nachträglich erhöhen. Angepasst wird dann die letzte Vorauszahlung des Jahres, also die Dezember-Rate. Der Erhöhungsbetrag ist innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe des Bescheids zu zahlen.

Eine solche nachträgliche Erhöhung ist nur zulässig, wenn sie mindestens 5.000 € beträgt (§ 37 Abs. 5 Satz 2 EStG). Sie verhindert, dass auf die Differenz später Nachzahlungszinsen anfallen, verschiebt die Zahlung aber nach vorn.

Beispiel

Im Februar 2027 erhöht das Finanzamt die Dezember-Rate 2026 um 8.000 €, weil ein Immobilienverkauf bekannt wurde. Die 8.000 € sind einen Monat nach Bekanntgabe fällig.

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