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Fälligkeiten 2026 Einkommen- und Körperschaftsteuer Gewerbesteuer

Nordrhein-Westfalen · Stadt · AGS 05754028

Hebesatz der Gewerbesteuer in Rheda-Wiedenbrück: 416 %

Rheda-Wiedenbrück erhebt die Gewerbesteuer mit einem Hebesatz von 416 % (Stand 2024). Bei 40.000 € Gewinn eines Einzelunternehmers sind das 2.256,80 € im Jahr oder viermal 564 €.

Fachlich geprüft am 14.10.2026 · Redaktion Steuer-Vorauszahlung.de · Hebesätze aus der amtlichen Statistik 2024 übernommen

Gewerbesteuer416 %+13 Punkte seit 2022
Rang in NW9 von 1381 = niedrigster Satz
Grundsteuer B501 %Stand 2024
Einwohner48.14630.06.2024

Weitere Hebesätze für Rheda-Wiedenbrück: Grundsteuer B 501 %, Grundsteuer A 259 %. Einwohnerzahl 48.146, Bundesland Nordrhein-Westfalen.

Gewerbesteuer in Rheda-Wiedenbrück: was 416 % kosten

Rheda-Wiedenbrück verlangt 416 % und damit mehr, als die Einkommensteuer-Anrechnung abdeckt. Bei 40.000 € Gewinn zahlt ein Einzelunternehmer rund 86,80 € im Jahr, die ihm niemand erstattet. Eine GmbH zahlt in Rheda-Wiedenbrück effektiv 14,56 % ihres Gewerbeertrags an die Stadt, bei 100.000 € also 14.560,00 €.

Jahressteuer nach Gewinn in Rheda-Wiedenbrück
GewinnEinzelunternehmennach § 35je RateGmbH
25.000 €72,80 €2,80 €18 €3.640,00 €
50.000 €3.712,80 €142,80 €928 €7.280,00 €
70.000 €6.624,80 €254,80 €1.656 €10.192,00 €
300.000 €40.112,80 €1.542,80 €10.028 €43.680,00 €

Einzelunternehmen mit Freibetrag 24.500 €, GmbH ohne Freibetrag. Die Anrechnung setzt voraus, dass ausreichend Einkommensteuer anfällt. Mit eigenem Gewinn rechnen

Raten an die Stadtkasse Rheda-Wiedenbrück

Wer in Rheda-Wiedenbrück gewerbesteuerpflichtig ist, bekommt den Vorauszahlungsbescheid von der Stadt. Die Höhe folgt dem Messbetrag des Finanzamts, der Hebesatz von 416 % macht daraus den Eurobetrag.

Fälligkeiten 2026, Beispiel 40.000 € Gewinn
TerminFällig amBetrag
1. RateMontag, 16.02.2026 (verschoben, Sonntag)564 €
2. RateFreitag, 15.05.2026564 €
3. RateMontag, 17.08.2026 (verschoben, Samstag)564 €
4. RateMontag, 16.11.2026 (verschoben, Sonntag)564 €

Wo Rheda-Wiedenbrück im Ranking steht

Gegenüber dem bundesweiten, nach Einwohnern gewichteten Mittel von 413,1 % verlangt Rheda-Wiedenbrück 2,9 Punkte mehr. Seit 2022 hat die Stadt den Satz von 403 % auf 416 % angehoben. Innerhalb von Nordrhein-Westfalen steht Rheda-Wiedenbrück auf Rang 9 unter 138 Städten ab 30.000 Einwohnern. Alle Gemeinden des Landes zusammen kommen auf einen Median von 450 %. Unter den 404 deutschen Städten ab 30.000 Einwohnern liegt Rheda-Wiedenbrück auf Rang 163 (1 = niedrigster Satz).

Umland-Vergleich: 20 Kilometer um Rheda-Wiedenbrück

Im Umkreis von 20 Kilometern um den Mittelpunkt von Rheda-Wiedenbrück liegen 14 Gemeinden. Ihr durchschnittlicher Hebesatz beträgt 412,0 %, am niedrigsten ist er in Verl mit 355 % (15,7 km).

GemeindeLuftlinieHebesatzDifferenz
Langenberg7,9 km416 %±0
Herzebrock-Clarholz8,5 km406 %−10
Rietberg9,0 km414 %−2
Oelde9,9 km413 %−3
Gütersloh10,6 km416 %±0
Wadersloh14,0 km428 %+12
Verl15,7 km355 %−61
Beelen15,9 km418 %+2

Ein reiner Briefkastensitz in einer günstigeren Nachbargemeinde hilft nicht: Die Gewerbesteuer folgt der Betriebsstätte. Bei mehreren Standorten wird der Messbetrag nach den Löhnen zerlegt.

Hinweis zur Grundsteuer

Die Grundsteuer-Hebesätze in dieser Tabelle stammen aus dem Jahr 2024, also vor der Grundsteuerreform. Seit dem 1. Januar 2025 gelten neue Bemessungsgrundlagen, viele Städte haben ihre Hebesätze dafür angepasst.

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Fragen und Antworten

Wie hoch ist der Gewerbesteuer-Hebesatz in Rheda-Wiedenbrück?

416 % nach dem Datensatz 2024 der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder. Zwei Jahre zuvor waren es 403 %.

Wann sind die Gewerbesteuer-Vorauszahlungen in Rheda-Wiedenbrück fällig?

Vierteljährlich zum 15.2., 15.5., 15.8. und 15.11. (§ 19 GewStG), verschoben auf den nächsten Werktag, wenn der Termin auf ein Wochenende oder einen Feiertag fällt.

Wird die Gewerbesteuer in Rheda-Wiedenbrück auf die Einkommensteuer angerechnet?

Bei Einzelunternehmen und Personengesellschaften bis zum Vierfachen des Messbetrags (§ 35 EStG). Weil Rheda-Wiedenbrück mehr als 400 % erhebt, bleibt ein Teil als Mehrbelastung.

Alle Angaben ohne Gewähr und ohne Beratung im Einzelfall. Spätere Änderungen des Hebesatzes sind im Datensatz 2024 nicht enthalten.

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